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Carl Julius Milde, Der Totentanz in der Marienkirche zu Lübeck, 1868 © Grafiksammlung 'Mensch und Tod'

Grafiksammlung 'Mensch und Tod'

Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Die Grafiksammlung 'Mensch und Tod' der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin betreut wird, ist eine der umfassendsten und qualitativ hochwertigsten Grafiksammlungen zu den Themen Sterben, Tod und Totentanz. Sie umfasst ca. 6.000 Originale aus der Zeit des 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwart und ermöglicht einen breiten Überblick über die Entwicklung der Todesdarstellungen in der europäischen Kunst.

Den Grundstein legte der Ankauf der privaten Kunstsammlung des Chirurgen Dr. Werner Block (1893–1976) im Jahr 1976. Dieser konnte nur durch die großzügige Unterstützung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der HHU, der Anton Betz Stiftung, der Ernst-Poesgen-Stiftung, dem damaligen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, des Ehrensenators Eberhard Igler und weiteren zugewandten Spendern ermöglicht werden.

Fünfzehn Jahre später gelang mit dem Erwerb eines weiteren großen Konvoluts aus dem Besitz des Journalisten Robert Matzek (1928–2021) zudem ein wichtiger Ausbau der Sammlung. Seither ist sie ständig erweitert worden und stellt neben ihrem kunsthistorischen Wert auch ein vielschichtiges Werkzeug für die medizinhistorische Lehre dar.

Zu den vertretenen Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Albrecht Dürer, Hans Holbein, Rembrandt, Thomas Rowlandson, Edvard Munch, James Ensor, Ernst Barlach, Käthe Kollwitz, Horst Janssen und Gertrude Degenhardt.